Jedes Jahr sterben in Österreich Menschen durch Brände im Haushalt. Jedoch ist die Todesursache in den wenigsten Fällen auf die direkte Einwirkung der Flammen zurückzuführen. In über 90 % der Fälle handelt es sich in erster Linie um eine Rauchvergiftung. Aus diesem Grund sind Rauchmelder besonders wichtig. Denn wenn sie im Alarmsystem integriert sind, können sich Menschen in Sicherheit bringen, sobald ein Brand ausbricht.

Vier Minuten bleiben, um die Wohnung zu verlassen

Viel gefährlicher als die Flammen ist der Rauch, der Menschen vergiftet, bevor die Hitze überhaupt eine Gefahr darstellt. In der Regel bleiben lediglich 4 Minuten, um die Wohnung zu verlassen, sobald eine Brand ausbricht.

Rund zwei Drittel aller Opfer werden dabei im Schlaf überrascht. Das tückische an einer Rauchgasvergiftung ist, dass sie lautlos stattfindet. Im Schlaf sind unsere Sinnesorgane größtenteils ausgeschaltet und es fällt schwer, Gerüche wahrzunehmen. Aus diesem Grund kommt der Tod oft lautlos.

Rauchmelder im Schlafzimmer blinkt – Was tun?

Deshalb sind Rauchmelder im Zimmer besonders wichtig, um vor Bränden zu warnen. Jedoch fühlen sich viele Menschen in der Nacht durch das Licht der LED-Statusleuchte im Schlafzimmer gestört. Die Statusleuchte des Rauchmelders hat jedoch eine wichtige Funktion. Sie zeigt, ob der Rauchmelder noch funktionstüchtig ist.

Die Lösung gegen das Blinken bieten schlafzimmertaugliche Rauchmelder, die das LED-Licht der Statusleuchte während der Nacht ganz abschalten oder dimmen.

Zudem kann verhindert werden, dass Batterieausfallmeldungen in der Nacht stattfinden und die Schlafenden wecken. Dafür gibt es spezielle Rauchmelder, die den Nutzer nicht in der Nacht, sondern erst am Morgen benachrichtigen.

Rauchmelder in der Küche – Sondermelder verwenden

Statistiken zeigen, dass es besonders häufig in der Küche brennt. Jedoch gehören herkömmliche Rauchmelder nicht in diesen Raum. Denn sie würden beim Kochen, Backen und Braten häufig Fehlalarme erzeugen. Deswegen können in der Küche so genannter Sondermelde eingesetzt werden.

Für Brände in der Küche gibt es einige Gründe. Die Ursache lebt oft am Bewohner. Denn häufig wird das Essen beispielsweise im Backofen oder auf dem Herd vergessen und es fängt schnell an zu brennen. Manchmal entzünden sich auch Fettspritzer in der Abzugshaube. In einigen Fällen liegt der Grund in der Elektrik, die besonders in der Küche zu Genüge vorhanden ist. So kann es zu einem technischen Fehler im Kühlschrank, im Geschirrspüler, an der Kaffeemaschine oder im Toaster kommen, welcher zu einer gefährlichen Situation führen kann.

Herkömmliche Rauchmelder können der Küche nicht eingesetzt werden, da sie auf Dampf, Hitze und Rauch reagieren, die bei den Tätigkeiten in der Küche wie beim Backen, Braten oder Kochen entstehen. Aus diesem Grund gibt es spezielle Rauchmelder mit manueller Stummschaltung. Das bedeutet, dass die Geräte in Küchenräumen für kürzere Zeit stumm geschaltet werden können, um einen Fehlalarm zu vermeiden.

Wärmemelder oder Hitzemelder

Hitzemelder haben den Vorteil, dass sie nicht auf Rauch oder Wasserdampf reagieren. Für die Küche können diese Modelle allerdings nur eine Ergänzung sein und Rauchmelder nicht ersetzen.

Send us a message

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit.